… zum Askania
Gut 40 km östlich des Askanier-Stammsitzes Ascharia,
nämlich in der Stadt Köthen (Sachsen-Anhalt), erblickte anno 1870 Franz A.
Kaiser das Licht der Welt. Dieser (erste!) Franz Kaiser, Architekt und
Bauunternehmer in Saarbrücken, hörte Anfang der 20er Jahre von den erstaunlichen
Kurerfolgen in Wiessee, einem jungen Badeort am Tegernsee in Oberbayern.
Im Laufe der nächsten Jahre reifte sein Entschluss, sich
am Tegernsee ein zweites wirtschaftliches Standbein aufzubauen, zumal die
Saarlandfrage ungeklärt und somit sein ganzer Besitz gefährdet war.
1926 war es schließlich soweit: Er begann mit dem Bau
eines Hotels - architektonisch einfach und klar gegliedert, wegen des wenig
tragfähigen Untergrundes (Seenähe) in stabiler Fachwerkbauweise ausgeführt.
Als das neue Haus ein Jahr später in seine erste
Gästesaison startete, prangte auf dem First stolz der Name „Askania“ – den ihm
sein Gründer in dankbarer Erinnerung an seine Heimat und mit Erlaubnis des
Fürstenhauses Anhalt gegeben hatte . |