Hotelgeschichte, die lebt!

Traditon wird groß geschrieben im Askania

Von Sachsen-Anhalt und Bayern…

Sie wollen wissen, woher der Name „Askania“ kommt? Oder warum ein bayerisches Hotel einen anhaltinischen Namen trägt? – Hier erfahren Sie mehr über die Historie unseres Hauses.

Von den Askaniern…

Die Askanier, die bei der Namensgebung des Bad Wiesseer Hotels Askania Pate standen, waren ein ursprünglich schwäbisch-fränkisches Fürstengeschlecht, das ab dem 11. Jahrhundert in der sächsischen Grafschaft Aschersleben (latinisiert: Ascharia) residierte.

Zu den bekanntesten Vertretern des Geschlechts gehörten Markgraf Gero (bekannt aus dem Nibelungenlied), Otto der Reiche von Anhalt, Albrecht der Bär (der Berlin gründete und der Stadt seinen Bären als Wappentier gab) sowie die Markgrafen Otto und Johann.

Heute sind bis auf die anhaltischen alle askanischen Linien ausgestorben. Amtierendes Familienoberhaupt ist Eduard Prinz von Anhalt.

Gemütliches Beisammensein beim Askania Grillabend

…zum Askania

Gut 40 km östlich des Askanier-Stammsitzes Ascharia, nämlich in der Stadt Köthen (Sachsen-Anhalt), erblickte anno 1870 Franz A. Kaiser das Licht der Welt. Dieser (erste!) Franz Kaiser, Architekt und Bauunternehmer in Saarbrücken, hörte Anfang der 20er Jahre von den erstaunlichen Kurerfolgen in Wiessee, einem jungen Badeort am Tegernsee in Oberbayern.

Im Laufe der nächsten Jahre reifte sein Entschluss, sich am Tegernsee ein zweites wirtschaftliches Standbein aufzubauen, zumal die Saarlandfrage ungeklärt und somit sein ganzer Besitz gefährdet war.

1926 war es schließlich soweit: Er begann mit dem Bau eines Hotels – architektonisch einfach und klar gegliedert, wegen des wenig tragfähigen Untergrundes (Seenähe) in stabiler Fachwerkbauweise ausgeführt.

Als das neue Haus ein Jahr später in seine erste Gästesaison startete, prangte auf dem First stolz der Name „Askania“ – den ihm sein Gründer in dankbarer Erinnerung an seine Heimat und mit Erlaubnis des Fürstenhauses Anhalt gegeben hatte.

"Vom bayrischen Stammtisch" - Bücher von der Senior-Chefin

Vom bayerischen Stammtisch

… erzählt das neue Buch der Askania-Seniorchefin Hermine Kaiser!

Nach ihren beiden „Tegernseer Lesebüchern“ führt das Tegernseer Original Hermine Kaiser ihre Leser diesmal durch die Welt der bayerischen Stammtische, an denen bekanntlich über vieles geredet und über manches ebenso wortreich geschwiegen wird. Und so erfährt auch der Leser des Stammtisch-Buches Neues und Überraschendes über Bayernhymne und weißblaue Rauten, moderne Benediktiner und romantische Heimatdichter, über Kelten, Römer und „drei Heilige Madl“.

Hermine Kaiser nimmt das Festtagsgwand der verheirateten Frauen, den Schalk, unter die Lupe, widmet sich Heinrich dem Löwen, Kaiser Barbarossa und einem sagenumwobenen Mysterienspiel namens „Der Tegernseer Antichrist“. Als Gastautor entwickelt der langjährigen Direktor des Münchner Stadtarchivs, Richard Bauer, neue Erkenntnisse rund um die Münchner Stadtgründung, die sich 2008 zum 850. Mal jährte.

Das gebundene und bebilderte Buch „Vom bayerischen Stammtisch“ ist an der Askania-Rezeption erhältlich.